Nach Angaben des Bundesverbandes der Systemgastronomie (BdS) waren Anfang 2010 in systemen, die einen Teilsektor der Branche bewirtschaften, zu dem die großen Fastfood-Ketten gehören, etwa 11,4 % der Beschäftigten unter 20 Jahren und weitere 43,1 % der Beschäftigten zwischen 20 und 30 Jahren. Der BDS berichtet in seinem Geschäftsbericht 2009/2010, dass er in Zusammenarbeit mit den Berufsschulen mehrere Wettbewerbe für Auszubildende unterstützt, die den Beruf des “Spezialisten für Systemgastronomie” (Fachmann/-Frau für Systemgastronomie) erlernen. Seit 2008 unterstützt der BdS eine spezielle universitäre Ausbildung zum Management in Hotel- und Tourismus- und Gastronomie- und Gastronomiemanagement. Während dieser Studien erhalten die Studierenden eine Ausbildung an einer Universität und nehmen an Ausbildungsprogrammen in Catering-Unternehmen teil. Allgemeine oder Rahmentarifverträge sind Vereinbarungen, die die grundlegenden Arbeitsbedingungen für alle Beschäftigten in einer Branche regeln. Tarif-/Lohnvereinbarungen regeln die Zahlungen in einem bestimmten Unternehmen oder Sektor. Wurde ein Insolvenzverfahren über das Vermögen des Arbeitgebers eröffnet, so wird der Lohnanspruch des Arbeitnehmers in der Regel vorrangig behandelt. Fällige Löhne stehen im Insolvenzverfahren an erster Stelle. Ausstehende Löhne für die letzten 6 Monate vor Eröffnung des Insolvenzverfahrens rangieren nach Prozesskosten und Verwaltungskosten. Die Entschädigung für ausstehende Löhne der letzten 3 Monate vor Eröffnung des Insolvenzverfahrens wird vom Arbeitsamt garantiert.

Die gleiche Garantie gilt für Ansprüche der Arbeitnehmer für den Fall, dass die Eröffnung des Insolvenzverfahrens abgelehnt wurde, weil der Arbeitgeber nicht genügend Vermögen hinterlassen hat, um ein solches Verfahren lohnenswert zu machen. Die NGG ist die einzige Gewerkschaft, die an Tarifverhandlungen in der Branche beteiligt ist. Die NGG hat insgesamt 206.000 Mitglieder (2010). Rund 41 % der Mitglieder sind Frauen. Zahlen über die Mitgliedschaft in Hotels und Restaurants werden nicht veröffentlicht, aber es wird zugegeben, dass die Gewerkschaftsdichte in diesem Sektor insgesamt gering ist. Die Struktur der Industrie mit ihrer Dominanz kleiner Betriebe macht es sehr schwierig, eine breite und nachhaltige Gewerkschaftspräsenz aufzubauen. Dies spiegelt sich zum Teil in der marginalen Präsenz der Betriebsräte in der Branche wider. Nach Angaben des Instituts für Arbeitsmarktforschung (IAB) der Bundesagentur für Arbeit (BA) im Bereich “Hotel, Gastronomie und sonstige Dienstleistungen” haben nur 3 % der Betriebe, die 14 % der Beschäftigten in Betrieben mit mindestens fünf Beschäftigten in Westdeutschland beschäftigen, einen Betriebsrat. In Ostdeutschland lag die Deckungsquote der Betriebsräte 2009 bei 4 % bzw. 16 %.

ludovic
Nach Angaben des Bundesverbandes der Systemgastronomie (BdS) waren Anfang 2010 in systemen, die einen Teilsektor der Branche bewirtschaften, zu dem die großen Fastfood-Ketten gehören, etwa 11,4 % der Beschäftigten unter 20 Jahren und weitere 43,1 % der Beschäftigten zwischen 20 und 30 Jahren. Der BDS berichtet in seinem Geschäftsbericht...